Buddhismus

Eine Geisteshaltung der Güte,
um Gesellschaft und Wirtschaft menschlicher zu gestalten

Der Buddhismus ist eine Philosophie, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie hat weltweit je nach Quelle zwischen 230 und 500 Millionen Anhänger – und ist damit die viertgrößte Religion der Erde (nach Christentum, Islam und Hinduismus). Der Buddhismus ist hauptsächlich in Süd-, Südost- und Ostasien verbreitet. Etwa die Hälfte aller Buddhisten lebt in China.

Der Buddhismus, eine geistige Strömung, die Asien in Jahrtausenden geprägt hat, findet heute im Westen zunehmendes Interesse. So unterschiedliche Disziplinen wie die moderne Physik, die Mathematik, die Psychotherapie und die Bewusstseinsforschung kommen alle zu einer Weltsicht, die den Erkenntnissen Buddhas sehr ähnlich ist. Das buddhistische Weltbild vermittelt eine ganzheitliche Sicht der Welt und der menschlichen Psyche.

Als Ganzheitsschau hat er nicht nur eine intellektuell-wissenschaftliche und eine psychologisch-geistige Seite, sondern in erster Linie auch eine mystisch-spirituelle. Buddha ging es um praktische Hilfe bei der eigenen inneren Entwicklung, um die Evolution des Bewusstseins. Viele interessierte Leser lassen sich jedoch durch das immense Schrifttum des Buddhismus und durch umfangreiche, zum Teil hochkomplizierte wissenschaftliche Abhandlungen abschrecken. In diesem Buch arbeitet die Ethnologin Verena Reichle die Grundzüge des buddhistischen Weltbildes, den Kern dieses großen Gedankengebäudes heraus. Es geht hier also nicht um religiöse Überzeugungen, um Mythen, Sitten und Gebräuche, sondern um Einsichten, die nachvollziehbar sind. (Auszug aus „Die Grundgedanken des Buddhismus“, Verena Reichle, Fischer Verlag GmbH)

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