Shaolin Philosophie

Die Philosophie des Shaolin Tempels gründet sich auf

Shaolin Chan

chin.: Chan
jap.: Zen

Chan (chinesisch 禪 / 禅, Pinyin Chán) ist eine im Kaiserreich China entstandene Meditationsschule des Mahayana-Buddhismus. Chan ist durch die Begegnung mit dem Daoismus und dem Konfuzianismus entstandene Form des Buddhismus. Er hat auf die chinesische Philosophie, Kunst und Kultur einen großen Einfluss ausgeübt. Der Chan-Buddhismus wurde im 12. Jahrhundert nach Japan übertragen und dort als Zen bekannt.

Begründet wurde der Chan-Buddhismus der Legende nach durch Bodhidharma zwischen 480 und 520 nach Christus. Er soll sich ganz auf die Meditation gestützt und jede schriftliche Überlieferung abgelehnt haben. Dementsprechend fand im Chan die Übermittlung der Lehre nicht mit Hilfe von Schriften, sondern von Meister zu Schüler und „von Herz zu Herz“ statt.

Chan hat sehr viel mit Mut, mit Entschlossenheit, mit der Kraft des Denkens und Handelns zu tun. Shaolin – Kultur ist genau das, was geschieht, wenn Menschen Kontakt mit Sinn und Qualität bekommen: Sie werden mit Kraft und Energie – mit Qi – erfüllt. Im Training der Shaolin Formel nutzen Sie die kraftvollste, informationsverarbeitende Maschine die es gibt – das menschliche Gehirn – zum Lernen und verwenden ein Wunderwerk der Mechanik – den menschlichen Körper – zum Handeln.

Sie lernen, Ihre eigenen verborgenen Kräfte kennen, diese einfühlsam zu entwickeln und anzuwenden. Sie spüren die Energie, die durch Ihren Körper fließt und Sie entdecken die Kraft und Vitalität, die Sie Ihnen gibt. Machen Sie sich auf Spaß und Spannung gefasst! Hinter den Inhalten der Shaolin stehen Methoden, die Sie ein Leben lang bereichern werden. Öffnen Sie die Tür!

 

Shaolin Gong Fu

chin.: etwas Vorzüglich machen
Grad der Kunstfertigkeit

In der chinesischen Philosophie bedeutet Kung Fu / Gong Fu der Grad einer Kunstfertigkeit, die durch disziplinierte, konsequente Arbeit erworben wurde.

Das Wort „Kung Fu“ ist aus den Schriftzeichen Gōng (chinesisch 功, W.-G. kung „Errungenschaft“) und Fu (chinesisch 夫, W.-G. fu „Mensch“) gebildet. Der zusammengesetzte Begriff hat in der chinesischen Philosophie eine tiefgehende Bedeutung.

In diesem Sinne ist Kung Fu die Arbeit an der eigenen Person durch die konsequente Hingabe an eine Kunstfertigkeit. Hier ähnelt der Begriff der Verwendung des Begriffes Dō (= Weg, Pfad) in den traditionellen japanischen Künsten. Neben der wörtlichen Bedeutung ist dies auch ein Hinweis auf die spirituellen Dimensionen und den Einfluss des Dào auf die Praxis der einzelnen Disziplinen.

Mark Salzman beschreibt in seinem Buch Eisen und Seide, dass Kung Fu auch eine „nicht messbare Qualität“ ist, die einer Sache innewohnt. Ein gemaltes Schriftzeichen kann Gong fu haben – der Schöpfer hatte, wie oben beschrieben, langes Training in die Vervollkommnung seiner Kunst investiert. So können Dinge, aber auch Tätigkeiten, z. B. Tanz, Musik oder Kampfbewegungen, über Kung Fu verfügen.

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