Shaolin Tempel

shaolintempel

Der Shaolin Tempel

Unter der Leitung seiner Heiligkeit Abt Shi Yong Xin hat der Shaolin Tempel begonnen, seine Weisheit auch an Menschen außerhalb Chinas weiter zu gegeben.

Damit steht Wissen und Erfahrung von mehr als
1.500 Jahren zur Verfügung. Immer Mehr erkennen den Nutzen dieser weltberühmten Tradition.

Shaolin bedeutet "junger Wald". Das Bergmassiv Haoshan breitet sich im Norden Chinas aus. Die umliegenden Berggipfel des dort gebauten Klosters wurden im 5. Jahrhundert nach Chr. Zum Schutz gegen den Wind mit jungen Kiefern bepflanzt.

Heute heißt der gesamte Ort um das Kloster und die nähere Umgebung Shaolin.

Shaolin Österreich vertritt den Shaolin Tempel in Österreich und ist der einzig legitimierte Vertreter  innerhalb Österreichs. Der Verein ist vom Tempel in China für alle Tätigkeiten des Klosters autorisiert und alleiniger Ansprechpartner für das Shaolin Kloster.

Dieser Schutz scheint insofern angebracht, als natürlich bereits sehr viele im Teich der asiatischen Mental- und Körpertechniken, insbesondere im Umfeld der Shaolin-Mönche, fischen.
Kurse, Seminare, Produkte und Dienstleistungen aller Art werden angeboten, teilweise in Kooperation mit Selbstberufenen oder ausgewanderten bzw. ausgetretenen chinesischen Ex-Mönchen.

Das Shaolin Kloster in Henan zählt mit seinem über 1.500-jährigen Bestehen zu einem wesentlichen Bestandteil der chinesischen Geschichte.

Seine Gründung im Jahre 495 erfolgte auf Befehl des Kaisers Xiaowen für den indischen Mönch Batuo, der sich dort mit der Übersetzung buddhistischer Schriften beschäftigte

IMG_1969Im Jahre 527 kam der Überlieferung nach der indische Mönch Bodhidharma, der in direkter Schülerlinie zum Gründer des Buddhismus, dem Gautama Buddha, stehen soll, zum Shaolin Kloster. Auf sein Wirken geht einerseits die Tradition des Chan- (jap.: Zen-) Buddhismus in China zurück, das Shaolin-Kloster ist somit das Heimatkloster des chinesischen Chan-Buddhismus. Andererseits hat der Überlieferung zufolge Bodhidharma auch die Anfänge zum Kung-fu (gongfu) des Shaolin-Klosters gelegt.

Auf Bodhidharma geht nämlich eine Methode der Meditation zurück, welche 'Anstarren der Wand" genannt wird. Aufgrund des langen unbeweglichen Sitzens soll er für die Mönche verschiedene, den (18) Tieren nachempfundene Bewegungsarten entwickelt haben, die gleichsam den Grundstock bildeten für spätere Kampfkünste.

IMG_2140Aus diesem zen-buddhistischen Ursprung entwickelte sich jedenfalls die wesentliche Charakteristik chinesischer Kampfkunst, nämlich die Einheit oder auch Durchdringung von körperlichen und geistigen/meditativen Elementen, was sich z.B. in der Übung und Anwendung gewisser Atemtechniken (Qi Gong) niederschlägt.

Gegen Ende der Sui-Dynastie (581-618) wurde das Reich durch zahlreiche Kriege erschüttert, so dass das Shaolin-Kloster zum ersten Mal zerstört, doch dann wieder aufgebaut wurde.

Frühe Berühmtheit erlangte das Shaolin-Kloster in der Phase der Errichtung der Tang-Dynastie (618-907) durch Li Shimin (598-649), den, späteren Tang-Kaiser Taizong. In einer Schlacht gegen einen General der Sui im Songshan-Gebirge wurde Li Shimin gefangengenommen und seine Armee zerschlagen. Als letztes Mittel für seine Rettung schickte er einen schriftlichen Hilferuf an die Shaolin-Mönche. Die Mönche, die dem Sui-General übelnahmen, daß er ihnen ihr Land weggenommen hatte, entsandten 13 Mönche, um Li Shiming zu helfen. Sie vertrieben die Sui-Armee und befreiten Li Shimin.

Als Li Shiming später Kaiser der Tang-Dynastie wurde, belohnte er die Mönche und schenkte ihnen 40 Hektar Land, um das Kloster auszubauen. Li gab dem Anführer der 13 sogar den Titel eines Generals und bat ihn, eine Armee von Mönch-Soldaten bereitzustellen. Über diese Begebenheit existiert im Shaolin-Kloster eine vom Tang-Kaiser in Auftrag gegebene Steininschrift (Stele).

In den Dynastien Song und Ming erlangte das Shaolin-Kloster ein derartiges Ansehen, dass Mitte der Ming (ca. 16. Jh.) um die 400 Mönche dort gelebt haben sollen. 1644 wurde die Ming-Dynastie durch die Mandschuren verdrängt, welche die Qing-Dynastie (1644-1911) errichteten. In dieser Dynastie setzte ein allmählicher Niedergang ein. Unter den einfachen Leuten war die Qing-Dynastie nicht beliebt. An der Bewegung für eine Wiederherstellung der Ming-Dynastie waren Shaolin-Mönche nicht unbeteiligt. Da sie großes Ansehen bei den Herrschern der Ming-Dynastie genossen und folglich als Mitträger des Widerstandes gegen die neue Dynastie galten, wurden sie von der Qing-Dynastie mit Argwohn betrachtet, weshalb einige Qing-Herrscher auch jegliche Art von Kampfsport verboten und jeder mit dem Tode bestraft wurde, der bei der Ausübung von Kampfsport erwischt wurde. Trotzdem wurden die Kampfkünste im geheimen und verborgenen weiter überliefert. Während der Mitte der Qing-Herrschaft änderte sich die feindliche Einstellung der sowohl der Bevölkerung als auch der Shaolin-Mönche zur bestehenden Dynastie.

IMG_2094So stammt die über dem Bergtor (shanmen) angebrachte kalligraphische Inschrift „Shaolin-Kloster“ von dem berühmtesten Kaiser der Qing-Dynastie, dem Kangxi-Kaiser (1662-1723); sie wurde angebracht, nachdem das Kloster während dessen Regierungszeit zum zweiten Mal abgebrannt und wieder restauriert worden war. Dies zeigt auch die Wertschätzung, die das Shaolin-Kloster – trotz zeitweiser Verfolgung – während der mandschurischen Fremdherrschaft Chinas genoss.

Ein drittes Mal wurde das Kloster in den Wirren der chinesischen Republikzeit zerstört, als sich nämlich in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts Cliquen der damaligen Warlords in der Provinz Henan heftige Gefechte lieferten. Nach Beschuss durch den Warlord Shi Yousan im Jahre 1928 brannte das Kloster 40 Tage lang. Da 16 Hallen völlig ausbrannten, gingen viele der kulturellen Gegenstände für immer verloren.

Nach dieser dritten und letzten Zerstörung wurde das Kloster 1978 mit Hilfe der Provinzregierung von Henan wieder aufgebaut und verschiedene Teile des Tempels wurden restauriert. Heute leben ungefähr 300 Mönche im Tempel. Von seiner Gründung bis zum Ende des chinesischen Kaiserreiches (1911) ist die Abfolge der Äbte des Shaolin-Klosters lückenlos belegt.

Auf der Webpage des Shaolin-Klosters (www.shaolin.org.cn) findet sich zudem eine 22 Seiten umfassende detaillierte Chronologie aller wichtigen, das Shaolin-Kloster betreffenden Ereignisse seit seiner Instandsetzung im Jahre 1979 bis zum März 2000. Vom 30. August bis zum 3. September 1995 wurde auch die Gründung des Klosters vor genau 1500 Jahren gebührend gefeiert. In der Umgebung des Klosters etablieren sich heute Schulen für Kampkunst (chin.: wushu) und sichern so die Tradition der Shaolin-Kampfkünste. Das Kloster gilt mittlerweile nicht nur als Ausgangs- und Angelpunkt der chinesischen Kampfeskunst, sondern auch als wieder zum Leben erwachtes Zentrum des chinesischen Zen/ChanBuddhismus. Dieser genießt inzwischen in China und in westlichen Businesszirkeln wieder ein hohes Ansehen. Das Shaolin-Kloster ist insofern heute zu einem Brennpunkt des in China neu erwachten Kulturbewustseins geworden.

IMG_0319Chronik
des Shaolin Tempels

  • 495 - Erbauung des Shaolin Tempel für den indischen Mönch Batuo auf Befehl des Kaisers Xiaowen.
  • 527 - Bodhidharma kommt nach Shaolin, meditiert 9 Jahre in einer Höhle und entwickelt den Chan-Buddhismus, die Qigong Stile des Yi jin jing und Xi sui jing, sowie weitere Körperübungen als Basis des späteren Kung Fu.
  • 577 - Der Shaolin Tempel wird zum ersten Mal zerstört.
  • 580 - Wiederaufbau des Tempels unter dem Namen "Zhihu Tempel", im selben Jahr wurde der Name des Tempels wieder auf Shaolin geändert.
  • 618 - Tempel erneut niedergebrannt.
  • 621 - Rettung von Prinz Li Shiming und Hilfe bei der Verhaftung von Wang Renze durch 13 Shaolin Mönche.
  • 624 - Der Tempel wird mit 266 Hektar Land und einer Wassermühle belohnt.
  • 1217 - Gründung der medizinischen Abteilung des Shaolin Tempels.
  • 1552 - Der Tempel entsendet 30 Shaolin Mönche zur Bekämpfung
  • 1554 - japanische Piraten. Alle Mönche fallen im Kampf.
  • 1565 - Entstehung der Symbols der kombinierten 3 Religionen (Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus) und 9 Sekten von Shaolin. Heute als Symbol der Shaolin Kultur bekannt.
  • 1704 - Kaiser Kangxi fertigt die Inschrift "Shaolin Tempel" an, welche heute noch über dem Eingang des Haupttores angebracht ist.
  • 1928 - Letzte Zerstörung des Tempels durch Warlord Shi Yousan, wobei viele der kulturellen Gegenstände verbrannten und verloren gingen.
  • 1982 - Der Film "Shaolin Temple" mit Jet Li macht den Tempel weltweit bekannt und erzählt die Geschichte der Rettung von Li Shiming durch die Shaolin Mönche.
  • 1995 - Feier zum 1500 jährigen Jubiläum des Shaolin Tempels.
  • 1996 - Der Tempel des Ersten Patriarchen und der Pagodenwald des Shaolin Tempels werden in die Liste der Denkmäler der Volksrepublik China aufgenommen.
  • 1999 - Inthronisierung von Großmeister Shi Yong Xin zum Abt des Klosters
  • 2009 - Seine Heiligkeit Abt Shi Yong Xin reist nach Paris zum Hauptsitz der UNESCO um die Shaolin Kultur (Chan Buddhismus, Kung Fu und Medizin) als Weltkulturerbe vorzuschlagen.

IMG_0534Shaolin China

Im Jahr 495 gegründet, musste das Shaolin Kloster in China im Laufe der Jahrhunderte mit widrigsten Umständen fertig werden und gelangte letztendlich durch die Unzerstörbarkeit des Wissens und dem unbändigen Widerstand gegen Gewaltherrschaften zu Weltruhm. Wissen, das in der heutigen Geschäftswelt wieder sehr gefragt ist und vielen Betrieben bereits zu Präzision verholfen hat.

Das Kloster hat während der letzten 20 Jahre der Öffnung Chinas eine erneute Bedeutung erlangt; es ist nämlich zu einem Monument spezifisch chinesischer Kulturleistungen und eines chinesischen Nationalstolzes geworden.

Seit August 2010 zählt das Shaolin Kloster zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 Die einzigartige Trainingsreise zum Shaolin Tempel

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Reisen Sie zusammen mit Großmeister Shi Yan Liang zum Shaolin Tempel nach China und nehmen Sie am einzigartigen Shaolin Kultur Camp teil. Trainieren Sie zusammen mit den Meistern von Shaolin im legendären Tempel und erleben Sie die vielseitige Shaolin Kultur aus erster Hand.

Der Shaolin Tempel in China ist weltberühmt für seine kämpfenden Mönche und ihr einzigartiges Shaolin Kung Fu. Doch auch obwohl das Kampfkunsttraining für die Mönche zum Alltag gehört, ist es nur eine von vielen Praktiken die, die Shaolin Kultur hervor gebracht hat.

Das Shaolin Kultur Camp bietet nun erstmalig die Möglichkeit alle Facetten der Shaolin Kultur (UNESCO Weltkulturerbe) kennenzulernen und hautnah innerhalb des Shaolin Tempels in China zu erleben.

  • Kung Fu (erlernen einer Shaolin Kung Fu Form)
  • Qi Gong (erlernen einer Qi Gong Form; Die 8 Brokate)
  • Sitzende Meditation
  • Chan Medizin (Grundkenntnisse Theorie und Praxis)
  • Chan Philosophie (Zen; Lehre des Bodhidharma)
  • Zeremonien (Morgenzeremonie, Teezeremonie)
  • Kalligraphie
  • Buddhistische vegetarische Ernährung
  • Buddhistische Verhaltensregeln des Shaolin Tempels

Inhalte des Shaolin Kultur Camps

Das Shaolin Kultur Camp beinhaltet 9 Tage Training mit einer kurzen abschließenden Demonstration der erlernten Formen, die restlichen Tage stehen für die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, sowie dem Einkauf von Souvenirs zur Verfügung.

Geplante Sehenswürdigkeiten

  • Höhle des Bodhidharma
  • Pagodenwald
  • 3 Kaiserberg
  • Märchensee
  • Taoistischer Tempel in Deng Feng
  • Konfuzius Akademie Deng Feng
  • Luoyang: Longmen-Grotten
  • Weißer-Pferd-Tempel

Termin

  • 15.8.-28.08.2016

Preis

  • € 2.700,- pro Person,
    all inclusive bei Buchung bis Ende Mai 2016
  • € 2.900,- pro Person,
    all inclusive bei Buchung bis Anfang August 2016

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